Grundsätzlich können alle Organsysteme von Tumoren betroffen sein. Manche treten jedoch häufiger auf als andere. So kann es am Penis zum Wachstum von Plattenepithelkarzinomen kommen, oder es können neoplastische (tumorös entartete) weiße Blutzellen verschiedene Organe, z.B. die Darmwand, infiltrieren.
- Auswahl der geeigneten Proben und Tests sowie sichere Interpretation
- Weiterführende Untersuchungen
Die Augenheilkunde (Ophthalmologie) ist die Lehre der Erkrankungen und Funktionsstörungen des Sehorgans und des Sehsinnes sowie derer medizinischen Behandlung. Speziell Verletzungen der Cornea oder Infektionen können sich schnell verschlechtern. Tumoröse Veränderungen wie das Plattenepithelkarzinom können im Bereich des äußeren Auges zu schwerwiegenden Veränderungen führen. Erkrankungen der inneren Strukturen des Auges, wie eine Katarakt (Trübung der Linse), ERU (Innere Augenentzündung), Glaukom (erhöhter Augeninnendruck), Retinopathien (Erkrankungen der Netzhaut) können schlimmstenfalls zur Erblindung des Pferdes führen. Eine gewissenhafte Diagnostik ist daher unerlässlich.
Alle gängigen Untersuchungen und Behandlungen am Auge sowie der Augenumgebung sind Teil des Leistungsspektrums der ´Pferdeklinik Altforweiler´. Dazu gehören unter anderem folgende Untersuchungstechniken:
- Ophthalmologische Untersuchung
- Ultraschalluntersuchung des Auges
- Einsetzen eines Spülsystems (subpalpebrales Lavagesystem), z.B. bei schwierigen Patienten, bei denen das Verabreichen von Augenmedikamenten nicht möglich ist, oder Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung eine längere Therapie benötigen.
In seltenen Spezialfällen arbeiten wir eng mit entsprechenden Augenspezialisten der nahen und fernen Umgebung zusammen, um Ihnen und Ihrem Tier die bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.
Die Orthopädie gilt als einer der Hauptschwerpunkte der Pferdemedizin und befasst sich mit der Diagnose und Behandlung, aber auch der Verhütung angeborener oder erworbener Funktionsstörungen des Bewegungsapparates.
Basis der orthopädischen Diagnose eines Patienten ist eine umfassende Untersuchung des Patienten in Ruhe und Bewegung. Im Falle einer Lahmheit stellt
die klassische Lahmheitsuntersuchung mittels diagnostischer Anästhesien (Leitungs- und Gelenksanästhesien) die Basis der ´Schmerzlokalisation´ dar.
Je nach Indikation finden weitergehende Diagnostika wie Röntgen, Ultraschall oder auch die szintigraphische Untersuchung des Patienten Einsatz. In
seltenen Einzelfällen kann eine Überweisung des Patienten zur magnetresonanz-tomographischen Untersuchung (MR) notwendig werden.
Der Begriff der ´Osteopathie´ geht auf Andrew Taylor Still zurück und wurde 1885 von ihm geprägt.
Die Osteopathie betrachtet den Körper als Funktionseinheit, welche grundsätzlich zur Selbstheilung fähig ist. Die Grundlage des ostopathischen Denkens
basiert auf der Annahme, dass alle Körperfunktionen von der optimalen Funktionalität des Gefäß- und Nervensystems abhängig sind, welche wiederum
durch Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates negativ beeinflusst werden. Störungen des Bewegungsapparates bedingen also Störungen in der
Gefäß- und Nervenversorgung aller Körpergewebe und umgekehrt.
Die optimale Balancierung des muskuloskelettalen Systems soll entsprechende Funktionseinschränkungen der Gefäß- und Nervenversorgung beheben und eine optimale Selbstheilung des Körpers sowie dessen optimalen Gesundheitszustand ermöglichen.
Ebenso wie die Chiropraktik darf die Osteopathie nicht als Ersatz für eine fundierte schulmedizinische Grundversorgung oder eine korrekt durchgeführte
Lahmheitsdiagnostik verstanden werden. Lediglich die Kombination beider macht Sinn in der optimalen Versorgung Ihres Patienten.