Atemwegserkrankungen

Dieses Gebiet umfasst häufig auftretende Erkrankungen der oberen Atemwege (z.B. Kehlkopfpfeifen), aber auch der unteren Atemwege (z. B. RAO) sowie seltenere Erkrankungen, wie Luftsackmykosen (Pilzerkrankung der Luftsäcke) oder EMPF (eine fibrotische Lungenerkrankung). Je nach Indikation werden folgende verfügbaren Untersuchungstechniken angewandt:

  • Perkussion
  • Blutgasanalyse
  • Endoskopie der oberen Atemwege einschließlich Luftsäcke
  • Endoskopie der unteren Atemwege (Bronchoskopie)
  • Sinuskopie (Endoskopie der Nebenhöhlen)
  • Probenentnahme aus den Nebenhöhlen
  • Entnahme von Tracheobronchialsekret (Spülprobenentnahme aus der Luftröhre) mit entsprechenden weiterführenden Untersuchungen (Bakteriologie, Mykologie, Virologie, Zytologie)
  • Bronchoalveolarlavage (Spülprobe aus der Tiefe der Lunge) mit entsprechenden weiterführenden Untersuchungen (Bakteriologie, Mykologie, Virologie, Zytologie)
  • Röntgenuntersuchung des Brustraums (Thorax)
  • Ultraschalluntersuchung des Brustraums (Thorax), einschließlich Mittelfell, Brustfell, Lunge und ggf. Herz
  • Thorakozentese (Punktion bei z.B. Thoraxerguss) mit entsprechenden weiterführenden Untersuchungen und Therapie
  • Lungenbiopsie (Gewebeprobenentnahme aus der Lunge) konventionell oder mithilfe des neuen, punktgenauen virtuellen Biopsienavigators

Nach Diagnosestellung erfolgt die Therapie nach höchstem internationalem Standard. So kann z.B. die Inhalationstherapie auf das jeweilige Pferd und seine Vorgeschichte abgestimmt werden. Darüber hinaus kann in fortgeschrittenen Fällen von RAO (früher auch als COB oder COPD bezeichnet) die Hyperinfusionstherapie angewandt werden. Das Team der ´Pferdeklinik Altforweiler´ ist darauf eingerichtet, seltene Lungenerkrankungen, wie z.B. EMPF zu diagnostizieren und therapieren.